Wieso hat man der “Gears of War Refresh” – Bonus-Disc (auf die es ankommt, weil da die Karten, Trailer etc drauf sind) einen Regionalcode verpaßt? Wozu? Will man bei “Epic” kein Geschäft mehr machen mit Leuten, die in Europa leben? Bzw. irgendwo außerhalb der USA? Kann mir das mal einer sagen????
Einen DVD-Player kann man modifizieren. Meiner ist gemoddet. Aber wenn ich das bei der 360 mache… Lassen wir das. Ich will nicht bei XBL rausfliegen, daher: SHOOT!!!!! Allerdings: 50 Euronen gespart. Kein schlechtes Gewissen mehr wegen “Unreal Tournament3″ und der Kreditkarte.
Und heute gehen wir Essen! Jawoll!













Das Gewichtskontrollprogramm hat eben seine Tücken.
Tja, zur Strafe wird Unreal Tournament3 einfach gemieden…. zumindest ignoriert es 95% meiner Freundesliste, mich eingeschlossen.
Zum Glück kommt GoW2 mit mehr Karten daher als der erste Teil aber auch hier werden wir irgendwann in die Röhre schauen müssen. Gesetze muß man aber nicht immer verstehen. Vergangenes Wochenende wolle ich mit meinem 5-jährigen Junior “Kung Fu Panda” anschauen aber leider wurde uns der Eintritt verwehrt.
Nach dem neuen Jugendschutzgesetz dürfen selbst 5-jährige Kinder mit Erziehungsberechtigten keinen Film ab 6 anschauen. Dagegen darf aber ein 6-jähriger mit Erziehungsberechtigten in einen Film ab 12 locker rein (laut Gesetz).
Für das traurig, entsetzte Gesicht meines Juniors und den anschließenden Tränen hätte ich jeden Politiker sofort erschlagen. Allerdings habe ich für Heute etwas getan was ich noch nie getan habe, ich werde mit Popcorn und voll aufgedrehter Surroundanlage meine eigene Kinovorstellung als Überraschung zelebrieren.
Was ich dabei jetzt noch nie getan habe?
Ich sag mal so, wenn der Panda uns nicht will, dann kommt Er halt zu…………
“Nach dem neuen Jugendschutzgesetz dürfen selbst 5-jährige Kinder mit Erziehungsberechtigten keinen Film ab 6 anschauen. Dagegen darf aber ein 6-jähriger mit Erziehungsberechtigten in einen Film ab 12 locker rein”
Tatsächlich wurde das Elternprivileg bzgl. der FSK 12 erst mit dem neuen Jugendschutzgesetz geschaffen, nicht etwa ein altes Privileg abgeschafft. Insofern würde ich die Schuld an den Tränen nicht bei einem Politiker suchen – dass es bei FSK 6 kein Elternprivileg gibt und auch vorher nicht gab, sollte eigentlich bekannt sein, ebenso wie die Freigabe des Films.
Tatsächlich ist eine Ausweitung des Privilegs auf alle Freigabstufen, respektive auch die Schaffung neuer Freigabestufen oder auch die Schaffung einer wiederum NICHT-privilegierten FSK-12 in der Diskussion. Grundsätzlich finde ich eine dem US-PG vergleichbare Regelung ja ganz vernünftig – allerdings sehe ich auch die Kehrseite der Medaille: Idioten, die ihre Kleinkinder in Horrorfilme schleppen. Außerdem bin ich als Kinogänger selbst gottfroh, wenn ich keine quäkenden Schrazen um mich habe, vor denen möchte ich wenigstens ab FSK 16 sicher sein.
@Dandu: Ja, leider
. Ich merke gerade: ich habe schon zugenommen. Am rechten oberen Schneidezahn. ZEFIX
@Oliver: Der arme kleine Kerl
. Aber dafür bekommt er’s jetzt als Privatvorstellung zuhause – das hat doch auch was
.
! Aber der Seelenfrieden des Kleinen ist’s sicher wert
.
…LOL
Das mit diesen
GesetzenBevormundung nervt mich so furchtbar – ich sag da mal gar nichts mehr dazu, sonst sitze ich morgen noch hier und koche…Ich habe es allerdings in den USA schon erlebt, daß Eltern ihre Kleinstkinder in Filme wie “Gangs of New York” mitgeschleppt haben. Und das ist dann eben nicht mehr so prickelnd. Weder für die Kinder, noch für die anderen Kinobesucher. Trotzdem: finde ich auch Bevormundung.
Und wegen dem, was Du noch nie getan hast: *tztz* schäm Dich
Ach ja und “Unreal Tpurnament3″: Ja, müßte man fast boykottieren. Aber ich bin zu schwach. ich geb’s ja zu. Ich will endlich meine 10000 gamerscore erreichen
@Liebster: Ich glaube nicht, daß sich jemand, der mit der Materie ansonsten nichts zu tun hat so gut mit den Gesetzen auskennt. Ich wüßte das auch alles nicht, wenn nicht von Dir
@ Der Liebste (oder sollte ich @ Hobby-Politiker schreiben?
)
Wo liegt der Sinn darin wenn ich einen 6-Jährigen z.B. in den neuen Indiana-Jones oder in einen der niedriger eingestuften Harry Potter schleppe und der aufgrund einiger Szenen demnächst kaum schlafen kann?
Aber einem 5-Jährigen ein Film ab 6-Jahre völlig verwehrt wird, obwohl der Eziehungsberechtigte in diesem Fall sehr sorgsam darauf achtet was der Junior so schauen darf und was nicht. Zumal Er Filme NIE alleine anschauen darf und wir immer zugegen sind um im Zweifelsfall rechtzeitig einzuwirken.
Der selische Schaden an der Kinokasse war für ihn um ein vielfaches größer und es bedurfte einer geschlagenden Stunde um ihn aus dieser riesigen Trauer zu locken.
Heute Abend werden dafür seine Augen riesig strahlen und ein breites Grinsen wird mit Inbrunst das frische Popcorn verdrücken. Zwischendurch wird unter Garantie auch mal ein “Ooooohhhh, der Arme….” in bestimmten Szenen von ihm zu hören sein aber da solche Filme grundsätzlich ein Happyend haben, wird die positive und abschließende Prägung keinen bleibenden Schaden verursachen.
Soviel zu Jemanden der mal 3-Jahre Pädagogik “genossen” hat und sich dennoch nicht in der “gesetzmäßigen” Logik diverser Politiker auskennen muß.
“Wo liegt der Sinn darin wenn ich einen 6-Jährigen z.B. in den neuen Indiana-Jones oder in einen der niedriger eingestuften Harry Potter schleppe und der aufgrund einiger Szenen demnächst kaum schlafen kann?”
Dass man einen Sechsjährigen in einen FSK-12-Film schleppen KANN, heißt noch lange nicht, dass jeder dieser Filme für das jeweilige Kind auch geeignet ist, hier entsteht den Eltern durch das Privileg auch die Pflicht, sich im Vorfeld angemessen zu informieren. Schließlich erstreckt sich das Privileg nicht nur auf das Alter von sechs Jahren, sondern auch auf sieben, acht, neun, etc… Einem Zehnjährigen kann man meiner Meinung nach sowohl Indy als auch Harry im Regelfall ohne Weiteres zumuten. Es ist ja gerade Wesen des Privilegs, den Eltern die Entscheidung darüber zu überlassen, ob das Kind nach seinem Entwicklungsstand reif genug für einen FSK 12-Film ist oder nicht. (Übrigens kenne ich einen Betreiber, der eine Familie mit siebenjährigem Kind bei “Harry Potter” abgewiesen hat, weil er der Meinung war, man sollte den Film dem Kind nicht zumuten. Finde ich sehr löblich, auch wenn Kind und Eltern naturgemäß nicht wirklich begeistert waren)
Kinder unter sechs Jahren werden indes vom Gesetzgeber als besonders schutzwürdig und in ihrer Entwicklung durch für ihre Altersstufe nicht geeignete Inhalte besonders negativ beeinflussbar erachtet. Aus diesem Grund konnte man sich bislang nicht dazu durchringen, das Privileg entsprechend auszudehnen. Schließlich orientiert man sich bei der Frage, wie viel Entscheidungsfreiheit man den Eltern überlässt, nicht am Idealfall, sondern am Durchschnitt. Es mag ja hart sein, wenn die Altersgrenze gerade mal um ein paar Monate unterschritten wird, aber irgendwo muss diese Grenze ja auch gezogen werden, wollte man Altersfreigaben nicht komplett abschaffen. Darüber hinaus würde sich das Privileg wiederum nicht nur auf Fünfjährige, sondern auch Jüngere erstrecken – und denen sollte man den stellenweise durchaus düsteren “Kung Fu Panda” meiner Ansicht nach tatsächlich vorenthalten.
Mögliche Lösung wäre natürlich die Schaffung weiterer Altersfreigabeabstufungen – was ja tatsächlich auch diskutiert wird. Eine Flut an Abstufungen und Sonderregelungen würde allerdings ganz offensichtliche Probleme nach sich ziehen, weswegen sich bis auf eine mögliche FSK 14 o.ä. bzw. eine Ausdehnung des Privilegs kaum etwas Grundsätzliches ändern dürfte – schon aus dem Grund, dass das Altersfreigabesystem durchschaubar bleiben soll.
Wenn man sieht, dass sogar jemand mit universitärer pädagogischer Ausbildung an einem eigentlich simplen System mit fünf Altersstufen und einer Sonderregelung scheitert, wird jedoch schnell klar, dass genau dieses Ziel in der Praxis nur schwer zu verwirklichen ist.
Verständnis für die Trotzreaktion “Raubkopie” fehlt mir dabei schon grundsätzlich völlig, dass die “Traumatisierung” des Kindes einem eigenen Fehler entsprang, macht es nicht besser.
Schatz, jetzt sei doch nicht immer so böse.
Da hab ich ja wieder was losgetreten hier
.
Wenn’s doch wahr is…
…zefix
…
Der Sinn warum plötzlich auf der einen Seite den Erziehungsberechtigten eine größere und vor allem auch dringenst notwendige Eigenverantwortung zugestanden wird und auf der anderen Seite wieder völlig genommen wird ist wieder ein Beispiel für einen Staat der meint möglichst Alles regelementiert zu haben.
Ein Staat der in vielen Dingen weit über das Ziel hinnausschießt und sich im eigenen Wahn nicht mehr annähernd selbst auskennt (Steuern, Einschulung, Jugendschutz, Strafrecht). Politik mag genauso wie eine nötige Reglementierung nötig sein aber eben diese Politik schafft in Deutschland eine gut sichtbare 2-Klassen Gesellschaft und wendet den Blick von wirklich relevanten Problemen ab oder baut nur drumherum ein weiteres oft sinnloses Gerüst (Bildungswesen).
Zum Thema Traumatisierung…..der Junior hat seit einem 3/4 Jahr mit mir schon etliche Kinogänge gemacht und diverse Filme ab 6-Jahren bestens verkraftet und auch intellektuell verstanden. Wenn jetzt auf einmal ein Kino mit 15 riesigen Sälen einen neuen Aushang mit dem neuen Jugenschutzgesetz pflegt, ist es nicht verwunderlich das der Bürger davon schon recht nix weiß.
Wer mit der Materie laufend zu tun hat mag durchaus Kenntniss davon haben aber alleine die Annahme das dies normal ist, zeugt von der Blindheit der Politik am normalen Lebensablauf der Bürger.
Das ich einmal Pädagogik vermittelt bekommen habe ist noch lange kein Garant für das bleibende Wissen eines Menschen, zumal diese Vermittlung im Rahmen meiner beruflichen Fortbildungen als Handwerksmeister im Offsetdruck, Diplom Grafiker und Betriebswirt des Handwerks getätigt wurden. Oder soll ich wegen der 6. Semester Informatik auch noch ganze Betriebssysteme schreiben können?
Währet den Anfängen des Endes….denn die Realität wird auch ein Staat mit seiner Kontroll- und Reglementierungswut und seinem Allmachtsanspruch nicht stoppen. Es ist ein Irrglaube das es nur zum Besten der Bürger geschieht.
Btw: @Judy….. locker bleiben, hier ist Niemand Böse
Oh bitte… Angesichts einer FSK-Freigabe in eine Tirade über den Kontrollwahn des Staates und die Bildung einer Zweiklassengesellschaft zu verfallen ist “ein wenig” überzogen, oder? Unterstreicht für mich allerdings nur die ideologische Verblendung, mit der sich die ein oder andere Klientel in politische Diskussionen stürzt. Möglicherweise würden ihre Bedenken ja eher wahrgenommen, würde sie informierter und sachlicher diskutieren…?
Tatsächlich würde es Deinem Bild von der Kontrollwut des Staates ja eher entsprechen, würde eine Behörde die einzelnen Freigaben erteilen – das ist aber immer noch Sache der Filmwirtschaft selbst. (Von Idiotien der inkompetentesten Ministerin des aktuellen Kabinetts einmal abgesehen
Allerdings geht’s da streng genommen nicht um Freigaben per se)
Wenn Du Dich hier angesichts einer Altersfreigabe über den kompletten Entzug der Fremdverantwortung echauffierst, dann diskutieren wir schon grundsätzlich auf zwei völlig unterschiedlichen Ebenen: ich halte ein (nicht unbedingt 100%ig das bestehende….) Altersfreigabesystem schlicht für ebenso sinnvoll wie notwendig.
Tatsächlich kann ich mir aber ohnehin nicht vorstellen, dass Dir nicht bewusst gewesen sein soll, dass ein entsprechendes System existiert. Willst Du mir wirklich weis machen, Du könntest mit dem Begriff “Altersfreigabe” nichts anfangen? Und wie schwer kann es dann sein, sich über dessen Grundzüge zu informieren – wo doch sogar ein “neuer Aushang” von Dir wahrgenommen wurde? Wem Grundzüge der Pädagogik vermittelt wurden, muss sich nicht automatisch bei den Freigaberegeln auskennen (ebenso wenig wie ein Informatiker ein Betriebssystem schreiben können muss), ABER er sollte sich doch bitte seiner Informationspflicht bewusst sein. Wobei ich ohnehin nicht umhin komme, Dir zu unterstellen, dass Du Dir der geltenden Regeln sogar durchaus bewusst warst und Deine Enttäuschung lediglich auf der unerwarteten Durchsetzung dieser Regeln basiert.
Aber nur zur Erinnerung: Die Regelung, dass innerhalb einer Altersstufe ein Elternprivileg gilt, ist (mittlerweile auch nicht mehr) neu, insofern hat auf dieser Ebene KEINE Verschärfung, sondern im Gegenteil eine Erleichterung stattgefunden, deren Effekte derzeit evaluiert werden. Ein FSK-6-Film ist nicht für unter Sechsjährige freigegeben, an der Situation hat sich schlicht nichts geändert. In der Vergangenheit mögen die Gesetze nicht immer von den jeweiligen Betreibern umgesetzt worden sein, das kann aber dahinstehen.
Es tut auch absolut nichts zur Sache, dass Dein Kind nach Deiner Meinung reif für entsprechende Filme ist – der Gesetzgeber kann sich hier nicht am Einzelfall orientieren, sondern muss eine Gesamtabwägung treffen. Alternative ist, wie bereits gesagt, eine komplette Abschaffung der Altersfreigaben.
Übrigens wird das System ohnehin anhand von Umfragen evaluiert, die auch über den Bekanntheitsgrad der Regelungen Auskunft geben sollen – es ist nicht so, dass man in den entsprechenden Gremien per se davon ausgeht, dass diese Regeln bekannt sind und verstanden werden. Von einer “Blindheit” des Staates hinsichtlich der Lebensrealität kann in diesem Fall durchaus keine Rede sein, eher von einer “Blindheit” auf Deiner Seite, welche Diskussionen auf Ebene der SPIO tatsächlich laufen und welche Interessen von Zuschauern, Betreibern und Verleihern es dabei zu berücksichtigen gilt. Darf ich an diesem Punkt übrigens nur an den öffentlichen Aufschrei erinnern, aufgrund dessen “Keinohrhasen” auf Druck des PUBLIKUMS nachträglich von der FSK auf eine FSK 12 HOCHGESTUFT wurde? Es ist nicht so, dass es nicht Bürger gäbe, die die FSK-Freigaben als sinnvolle Guidelines verstehen…
Mir ist der Begriff Altersfreigabe durchaus geläufig und ich halte das zur Zeit gängige System durchaus auch für sinnvoll. Mir liegt es auch am Herzen meinem Sohn Konsolenspiele, Filme oder andere Medien die seinem Alter nicht entsprechen nicht zugändlich zu machen.
Das FSK und USK freiwillige Einrichtungen der Industrie sind und im Fall der USK vor kurzem auch endlich so eingerichtet wurde, ist mir auch bestens bekannt. Deren Arbeit erachte ich auch in Anbetracht vieler weniger gut informierter Eltern für sehr wertvoll.
Weniger sinnvoll erachte ich jedoch den generellen Kontrollwahn über die Kompetenzen der Erziehungsberechtigten hinweg. Wobei wir dann durchaus wieder zum Rundumschlag ansetzen können und fast Alles in den großen Topf schmeißen.
Beispiel: Mein Sohn ist ist mit 1200g zur Welt gekommen und hat als Frühchen extrem viel in den ersten 2 Monaten mitgemacht. Herz und Lunge standen auf der Kippe und es stand 50:50 ob Er es jemals aus dem Brutkasten schaffen würde. Danach kamen noch Monate mit zusätzlichen Problemen die nur durch viel Eigeninitiative gelöst werden konnten. Das Gesundheitssystem erachtete viel weniger Maßnahmen als weit sinnvoller und nur Privatversicherung sei dank konnte man über die die gesetzlichen Beschränkungen hinweggehen. Dennoch existieren aber nachwievor nicht altersgerechte Defizite im Bereich der Feinmotorik und der Logopädie, welche wir auch mit Nachdruck durch entsprechende Einrichtungen behandeln lassen (weit früher als das staatliche Kontrollen erkannten). Dennoch erachten staatliche Kontrollen (Ärztliche Untersuchungen in den Kindergärten) unseren Sohn für Schultauglich und pochen auf die staatlich verordneten Termine zur Einschulung.
Im Moment bin ich dabei diesen Ärzten mangelnde Kompetenz zu unterstellen, die mir aber bescheinigen das sie nach den staatlichen Verordnungen vorgehen, obwohl sie durchaus erkennen das ich in den Grundzügen völlig Recht habe und es besser wäre den Jungen noch ein weiteres Jahr zu geben…. aber dazu bedarf es massiver Eigeninitiative der Eltern, welche gegen sture Leute anrennen die mit Schauklappen nach “staatlichen Richtlinien” vorgehen.
Ich als Elternteil kann erheblich besser bestimmen zu was mein Sohn in der Lage ist oder auch nicht, da ist ein so stark reglementierender Staat dem Empfinden nach nur eine lästige und unnötige Einrichtung die meine eigene Kompetenz bevormundet.
Genauso ist es für mich als Elternteil erheblich einfacher einzuschätzen wann ich meinem Sohn einen Film zumuten kann oder nicht, denn nur ich habe täglichen Kontakt mit seiner Entwicklung und kann diese beurteilen. Reglementierungen werfen solche Dinge grundsätzlich in einen Topf und entsprechen daher nicht dem was einer praxisnahen Relevanz angepaßt wäre. Wiederrum wird meine eigene Kompetenz bevormundet. Es liegen hier weniger als 7 Monate zwischen dem was der Staat mir vorschreibt und dem was ich selber einzuschätzen weiß, wobei ich als Kontrollinstanz für meinen Sohn bei sowas zugegen bin.
Das es daneben auch Eltern gibt die zu diesen Einschätzungen garnicht in der Lage sind sehe ich auch aber wie gesagt….. ein großer Topf von Regeln und Gesetzen wird diese auch nicht ordentlich abhandeln können.
Menschen sind zu verschieden als das man sie in Gesetzestexte packen kann. Das es ohne nicht geht sollte klar sein aber Deutschland zählt zu den Ländern die von Gesetzen nachweisbar ein zu großes Überangebot haben……womit wir wieder beim Rundumschlag sind.
Ich weiß das ich nicht für die Politik geboren bin, denn ich wähle für mich grundsätzlich nur das kleinste Übel…..wobei die Betonung leider sehr eindeutig auf “Übel” liegt.
“Das es ohne nicht geht sollte klar sein aber Deutschland zählt zu den Ländern die von Gesetzen nachweisbar ein zu großes Überangebot haben……”
Dem stimme ich ABSOLUT zu. Egal auf welchem Gebiet. Hierzulande muß doch jeder Furz reglementiert werden. Das macht mich auch mitunter narrisch. Und zwar nicht zu knapp.
Das mit Deinem Sohn ist ja Sch…! Ich drücke die Daumen, daß das alles so hinhaut, wie Ihr wollt und wünsche viel Glück!
…mit Kindern haben wir noch keine Erfahrung – zugegeben. Aber ich kann mich gut in Dich reinversetzen und bin mal gespannt, wann ich das erste Mal ausflippen werde, weil irgend ein Gesetz mir in meine Erziehung “reinpfuscht”
. Und ich kann mir da noch jemand anderen vorstellen, der dann wohl ähnlich reagieren wird
… Wenn es denn mal soweit sein sollte…
Ach ja: Ich weiß ja eigentlich, daß hier keiner böse ist. Das paßt scho
.
Im Übrigen hat der Junior diesen Abend genauso reagiert wie ich mir das gedacht habe….. nach 5 Minuten Dauerfreudentanz, hat Er sich mit Fanta und Popcorn auf die Couch gesetzt und gespannt dem Film gelauscht.
Dabei reagierte Er ebenfalls wie immer mit deutlicher Trauer und Stille an der korrekten Stelle, kurz bevor diese Filme zum Höhepunkt greifen und ein Feuerwerk abbrennen das so einen kleinen Knirps vor Freude laut lachen und mit glücklichen großen Augen zufrieden dreinschauen läßt. Gefolgt von den Worten: “Papa, im Kino ist schöner…..oder?”.
Und NEIN, er hat keine KungFu Bewegungen vor dem Weg zu Bett gemacht, denn laut O-Ton: “Das ist ja nicht echt, es gibt keine Pandas die sprechen und kämpfen….. oder Papa?”
…zefix, da ist was los
Das hört sich nach einer gelungenen Überraschung an
. Und außerdem: mit KungFu kann man doch nie früh genug anfangen 
Da fällt mir ein: Ich will auch mal wieder Popcorn. Aber bitte gesalzen. Das süße schmeckt mir nicht.
@Dandu: Aber immer doch