Von der weltweiten Finanzkrise hat wohl mittlerweile schon jeder gehört. Auch hier in den USA. Und auch hier schimpft man auf die utopischen Gehälter der Manager, die Scheiße gebaut haben, und die nun immernoch meinen, das high life leben zu müssen mit Luxusresort, das pro Person $400.000 kostet, dazu spa charges von $2000 pro Person und escort service etcetc alles auf Kosten der Kunden/Steuerzahler. Jay Leno hat das gestern passend auf einen Punkt gebracht: „If they wanna rip the taxpayers off their money – what about Federal Prison?“…
Allerdings ist die allgemeine Einstellung hier doch eine ganz andere. Was passiert in Deutschland, wenn es mit der Wirtschaft abwärts geht? Alle bekommen Panik, sitzen auf ihrem Geld, selbst die, denen es gar nicht schlecht geht. Und die Politiker raten sogar noch dazu. Ich erinnere mich noch, als der Euro kam, und gleichzeitig die Wirtschaft extrem schwächelte, und alle jammerten, wie teuer alles geworden ist hörte ich einige Politiker labern von wegen – ja, nun müssen wir eben den Gürtel enger schnallen, ICH gehe auch nicht mehr so oft essen blahblah. Und mit dieser Panik – bringt man dann das Ganze doch erst recht zum stagnieren.
Hier gibt es nun auch so Konsum/finanzratgeber oder wie man das nennen soll. Und was raten die? Nicht zu sehr auf die allgemeine Lage achten und ja nicht in Panik ausbrechen, sonder gucken, wie es einem selber geht. Und wenn es einem gut geht nur ja nicht auf der Kohle sitzen und panikhorten, denn wenn jeder das tut, dann bricht die Wirtschaft erst recht zusammen.
Also, ich bin weder BWL- noch VWL-Spezialist, und ich bin auch nicht für’s exzessive Schulden machen, denn das ist ja das, was das ganze erst zum Einsturz gebracht hat, aber Wirtschaftswachstum beruht nunmal auf Konsum, und wenn man wie in Deutschland gerne erstmal Panik schürt/in Panik ausbricht, dann tut man sich eben schwerer, aus so einer Krise wieder rauszukommen. Aber ich glaube, das ist leider ein echter Mentalitätsunterschied.
Was ich damit sagen will? Ich liebe shopping! Manchmal täte Deutschland ein wenig mehr des amerikanischen Optimismus gut. Vielleicht geht’s ja diesmal ohne die große Panik ab. Hopefully not only wishful thinking…
In diesem Sinne…gone shopping…












Es ist genau so wie du es sagst – wenn niemand mehr investiert (einkaufen, essen gehen, einkaufen …äh…das hatten wir ja schon
) kommt es erst recht zu einer echten Finanzkrise. Die Wirtschaft lebt davon, dass sich das Geld dreht.
Naja, ich hab letzte Woche noch Geld in Aktien investiert, leider schon jetzt um 31% runter, von den anderen Negativpositionen garnicht zu reden, bin gerade dabei je ein Monatsgehalt alle drei Tage zu verlieren. Da fehlt mir dann doch die Lust shoppen zu gehen
@Bulgariana: Yup. Genau so
@Dave: Das tut mir leid
und das kann ich gut verstehen. Daher investiere ich gar NIE NICHT in Aktien. Egal, wieviel Kohle ich hab. Klar, man kann mehr Gewinn machen – aber auch sehr viel mehr verlieren…
Wer sein Geld am 3. des Monats noch hat, ist ein Geizhals
Puh.. ich weiß gar nicht, was ich am Konto habe gerade… Muss ich mal gucken, ob ich ein Geizhals bin.
Wie auch immer, ich weiß gar nicht mehr, was ich zu der Krise sagen soll. Hat es nicht mal geheißen, dass Geldausgeben auf Pump der Amis der Auslöser war? Naja, was weiß ich…
@MiM: Wir arbeiten dran, das gerade nicht zu sein. Sehr sehr hart!
@Sel: Ich habe auch NICHTS von Schulden machen gesagt. Denn genau das war ja der Auslöser, klar. Und auch einen gewissen Prozentsatz sparen ist immer okay. Aber eben NICHT monatelang panikhorten.
Ja, da bin ich bei dir. Ich bin auch nicht so der große Sparer, aber mir würds auch nicht gut damit gehen, wenn ich für meinen Lebensstil ein immer größeres Minus anhäufen müsste.
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