Denksportaufgabe

Man erinnere sich nochmal ganz kurz an die Wertpapierzählung.

So. Nun ist dieses der Klopapiervorrat im rechten Klo:

Und das der im linken:

Macht zusammen 18 Klorollen. Wenn ich mich verzählt habe, bitte korrigieren. Ja, ich weiß, die unteren sind nicht so ordentlich gestapelt, wie die oberen, man hätte die rechte noch oben draufsetzen sollen, aber man kann es wohl trotzdem erkennen. Ich weiß leider nicht, wieviel Blatt die einzelne Rolle hat, und wir haben vergessen zu fragen, wieviel Blatt pro Person im Durchschnitt benutzt wird, aber diese beiden Klos werden von ca. 20 Leuten (die aber nicht alle immer gleichzeitig da sind) ca. dreimal täglich und auch nachts manchmal benutzt. Oder so.

Frage: Reicht dieser Vorrat bis zum Jahresende? Oder eher nicht so?

Unsere aufgrund der Exceltabellen erhobenen Prognosen sagen eigentlich: Nein. Reicht niemals. Besonders auch, weil übernächste Woche die Weihnachtsfeier stattfindet. Vor Ort. Der Bundesrechnungshof, der momentan unseren Laden auseinander nimmt, hätte aber gerne, daß es langt. Und auch, daß wir sie ordentlicher stapeln natürlich. Was soll ich denen bloß sagen?!?!

Ich krieg hier noch dermaßen die Klatsche, ich kann’s gar nicht mehr beschreiben. Und das alles neben dem normalen Krankenhausbetrieb her.

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23 Antworten zu Denksportaufgabe

  1. Dr. Borstel schreibt:

    Stell dich mal nicht so an, die Menschheit ist vorher auch Millionen von Jahre ohne Klopapier ausgekommen!

  2. DeserTStorM schreibt:

    Naja um die das genau zu erheben benötige ich ncoh folgende angaben:

    1. Wie oft wischt der durchschnittliche Klogänger bei euch?
    2. Leiden einige der Benutzenden an Erkrankungen des Magen – Darm – Traktes, welche die Konsistenz verändern könnten?
    3. Wieviel sind weiblichen Geschlechts? Da hier ja ein Mehrverbrauch berechnet werden muss.
    4. Wieviel Lagen hat das Klopapier und welchen durchschnittlichen Abstand haben die Fasern zueinander. (Zur Berechnung der Kapillarität)
    5. Welches Grad des Reinigungsbedürfnisses ist zu Erwarten? Eher klinisch rein oder eher naja geht so.
    6. Gibt es Personen welche das Klopapier für daheim entwenden?
    7. Ist zu erwarten, das Klopapier zweckendfremdet wird? Z.b. als Nasensäuberrungshilfsgerät oder ähnliches?

    Wenn sie mir o.g. Angaben bitte noch nachreichen würden, kann ich ihnen das gerne Ausrechnen ;-)

    • chiefjudy schreibt:

      Oh. Ich muß mal am Montag unsere Excelaufzeichnungen befragen. Vielleicht kann ich dann weiterhelfen.
      Aber eines kann ich schonmal sagen: Es muß klinisch rein sein! ;) Und den faserabstand…wie mißt man den?!

  3. Gucky schreibt:

    Reicht nicht… :mrgreen:

  4. Gucky schreibt:

    Wahrscheinlich haben die Erbsenzähler das so berechnet:
    1 Blatt pro Person und Toilettenbesuch… :twisted:

  5. Kun schreibt:

    LOL! Dazu fällt mir nichts mehr ein, außer :
    Das Thema ist doch echt für den Arsch! :mrgreen:

    Eventuell das Wertpapier im Duplexverfahren benutzen? Verdammt, derart lokustätische Denkweisen fördern vor allem die Aktivität der heiligen Popolenz. In dem Sinne, gehe ich ein Nougat schlenkern im stillem (?) Gedenken an den Bundesrechnungshof. :mrgreen:

  6. Pssst! schreibt:

    ouha, jetzt musst du differenzieren: knüllen oder falten, männlein oder weiblein… das ist, denke ich, erstmal das wichtigste…..

  7. Mark schreibt:

    Abhilfe schafft da eine Hand voll feuchtes Moos. Ist wie Hakle-Feucht nur biologisch abbaubar.

    • chiefjudy schreibt:

      Biologisch abbaubar ist eigentlich immer gut heutzutage. Und Gras haben wir genug vor dem Gebäude, in dem ich arbeite. Hm. Vielleicht ist das DER Tipp für die restlichen 3 Wochen…? :mrgreen:

  8. krustyDC schreibt:

    “Knüllen oder Falten?” ist übrigens eine hervorragende Frage um Frauen beim ersten Date aus dem Konzept zu bringen…

  9. RushOliver schreibt:

    Man muß hier mehrere unabwägbare Faktoren berücksichtigen die so eine Kalkulation jederzeit kippen könnten.

    Es gibt Leute die nehmen 2 Blatt pro Wischvorgang und es gibt Leute die nehmen erheblich mehr. Die Konsistenz des Geschäfts kann je nach Nahrungszuführung ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen, was demnach wiederrum eine mehr oder weniger gesteigerte Nutzung verursacht.

    Am Besten ihr hängt innerhalb der Toilette einen Plan mit Angaben zur korrekten Nutzung auf. Vielleicht bringt es den ein oder anderen Toilettengänger ja auch dazu das Blatt zu wenden und somit nochmals zu nutzen……wer weiß.

    Im Übrigen halte ich einen Mix aus normalen Toilettenpapier und Feuchtpapier für sehr viel hygienischer. Ich darf aber annehmen das sowas niemals wegen der Kosten genehmigt werden dürfte.

    Nun denn, ich wünsche angenehme Ruhe bei den etwaigen Geschäften und das der Scheiß irgendwann mal aufhören wird. ;-)

    • RushOliver schreibt:

      Kleiner Nachtrag noch……

      Eventuell könnte man die Herrn der Schöpfung auch dazu bewegen die Ritze Haarfrei zu halten, das bringt auch eine gewisse Ersparnis und ist ebenfalls hygienischer.

      • Kun schreibt:

        Dann sollte aber ein Schild an die Tür: “Geschäfte nur mit rasierter Arschfalte, Stichproben sind möglich, mit freundlichen Grüßen, ihr Bundesrechnungshof” :mrgreen:

    • chiefjudy schreibt:

      @Oliver:
      Das mit dem Plan zum Aufhängen haben wir auch schon überlegt. Wir hatten echt mal einen da hängen, der beschrieb, wie man eine Klobürste benutzt. Von daher, ich glaube, das würde auch nicht mehr verwundern.

      Normales Papier und feuchtes geht aber wirklich nicht, wo denkst du hin, das sprengt den Rahmen dann vollends! Auch wenn du natürlich recht hast, und ich das nach privaten Feldversuchen nur bestätigen kann. ;)

      Ich denke, dieser Scheiß ist nächste Woche abgeschlossen, aber im Januar kommen dann die Unternehmensberater. Hab ich gehört.
      Aaaahhhhh!

      @Kun: Wird aufgenommen!

  10. brokenspirits schreibt:

    Man könnte das Klopapier natürlich noch beidseitig benutzen…. dann KÖNNTE es unter umständen eventuell und vielleicht langen.

    Aber es gäbe noch eine Möglichkeit:

    wenn gilt:

    Viel Freß = Viel Scheiß

    dann sollte der Bundesrechnungshof mal die Größe der Teller in der Kantine überprüfen. Da ist sicher auch noch einiges Einsparpotential.

    Die Leute die dann verhungern, brauchen sogar nie wieder Klopapier.
    Das Problem kann somit als gelöst betrachtet werden. Krieg ich jetzt nen Job bei dem Bundesrechnungshof..? :-)

  11. Julian schreibt:

    Das reicht niemals. Im Altenheim hätte das ne Woche gehalten – höchstens. Einen schönen Nikolaus wünsche ich!

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