Paris: Anfahrt und erste Eindrücke

  • an der Grenze wollen sie die Pässe sehen, Schengen hin oder her
  • Holla die Waldfee, der TGV fährt auf französischer Seite wirklich schnell, unter Reiseübelkeit darf man nicht leiden, es ist sehr eindrucksvoll
  • trotzdem ist die Strecke zwischen Vorbach und Paris ungefähr so aufregend wie zwischen Augsburg und Oklahoma City, Felder, Felder, Felder und erwähnte ich schon Felder?
  • Kühe haben sie auch
  • der Taxifahrer hat das Hotel zielstrebig angefahren, ohne Stadtrundfahrt
  • wir wohnen in Laufweite zum Moulin Rouge und dem ganzen Montmartre – Gedöns, ich fühl mich wie zuhause sehr praktisch
  • Montmartre ist – vorsicht, doofes Wortspiel – untenrum wirklich ein Rotlichtviertel, ein Sex-Shop und –Kino neben dem anderen, hat aber trotzdem irgendwie Charme, und je höher man steigt, umso “edler” wird es. Und natürlich auch teurer touristischer
  • der Ausblick, wenn man vor Sacre Coeur steht und über die Stadt guckt ist der Hammer, uns sind fast die Augen rausgefallen
  • die Kirche selber ist großartig
  • das Spektakel, was davor regelmäßig stattfindet ist ebenfalls klasse
  • wenn ich am Freitag den Zug verpassen sollte, dann bleib ich einfach dort, so sehr gefällt es mir
  • ich habe bereits jetzt ca. 50.000 Fotos geschossen, wenn das so weitergeht, muß ich noch ‘ne Speicherkarte kaufen
  • ich bin heilfroh, daß ich mir die Canon gekauft habe, ich hätte mich geärgert wenn nicht, spätestens da oben
  • das iPhone 4 macht auch tolle Fotos, ich werde ein paar Kostproben hier und auf dem Photoblog die Tage einfach einfließen lassen
  • ich werde doch einen Fotokurs machen, ich denke, mit ein wenig Anleitung kann man noch mehr rausholen, aber das nur am Rande
  • die Preise sind neben Sacre Coeur, wahrlich stattlich, wobei wir das erwartet hatten
  • die Pariser können wirklich gute Steaks zubereiten, wir werden also nicht verhungern müssen, und die Preise fürs Essen gehen sogar. Was reinhaut sind die Getränke, dafür war der Rotwein beim Abendessen ganz vorzüglich
  • die Franzosen, die wir bisher getroffen haben waren alle richtig nett, ich habe meine Angst bereits an der Hotelrezeption abgelegt, als uns der Herr dort auf deutsch und englisch begrüßt hat, ohne irgendwie motzig zu sein
  • die süße rothaarige Bedienung im Restaurant hat uns dann auch gleich einen kleinen Französischkurs angedeihen lassen (honi soit qui mal y pense) und sich tatsächlich entschuldigt (!) dass sie kaum englisch spricht
  • ich bin erstaunt, ich bin richtig erstaunt, und positiv überrascht
  • Franzosen haben in Paris vielleicht kleine Autos, machen die fehlenden Türen aber dadurch wett, dass sie die, die vorhanden sind, ungefähr 5 Mal zuknallen. Und sich dabei lautstark unterhalten. Mitten in der Nacht.
  • ein wenig Französisch sprechen und verstehen müssen wir lernen, denn es macht wahnsinnig, wenn man irgendwo ist, und nicht wirklich versteht, was die Leute sagen. Zumindest, wenn man neugierig ist.

Fazit: Es ist großartig! Es gefällt uns sehr! Und wir wissen bereits jetzt, dass wir nicht das letzte Mal da waren.

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12 Antworten zu Paris: Anfahrt und erste Eindrücke

  1. icycube schreibt:

    Joa, Montmartre ist ordentlich rotlichtviertel. Und ich sag euch jetzt schon, das ihr auf dem Weg zu Moulin Rouge angesprochen werdet, ob ihr Stoff kaufen wollt😉
    Nähe Sacre Coeur waren wir auch mal essen…und billig ist anders…
    Btw, sacre coeur in laufweite haben wir auch gewohnt…

  2. oma_kazi schreibt:

    toller bericht! danke!

  3. Cassy schreibt:

    Oh, ich freu mich für dich, dass es dir so gut gefällt. Wetter spielt ja anscheinend auch mit. Viel Spaß noch!🙂

  4. Lauffrau schreibt:

    Hab mir nichts anderes gedacht, als dass es Euch gefällt🙂

    Es ist einfach eine traumhaft schöne Stadt!!!

  5. Cybermami schreibt:

    Stell dich, wenn du das nächste Mal vor dem MoulinRouge bist, auf den Metroschacht. Das macht Spass.🙂

  6. MiM schreibt:

    Ich persönlich habe in Paris auch sehr gute Erfahrungen gemacht und durchweg freundliche Franzosen getroffen.

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