Rückbildung…

… ist auch ne Bildung. Und momentan auch meine einzige. Und zwar sehr interessant. Wußtet Ihr z.B., daß man auch falsch aufs Klo gehen kann? Nein? Ich auch nicht. Aber seit heute weiß ich’s. Es ist mir schleierhaft, wie mein Darm und meine Blase all die Jahre unfallfrei überlebt haben, ganz zu schweigen von meinem Beckenboden, aber ich will das Thema ja auch nicht zu sehr vertiefen. Dennoch habe ich heute auch eine sehr praktische Übung gelernt, die auch Bauch und Arme trainiert. Vielleicht komme ich ja dazu, das mal zuhause zu machen. So 2-50 Mal, dann wirkt das wahrscheinlich richtig gut auf meinen schlaffen Körper (ich war noch nie so dermaßen unfit, wie momentan). Hat sich zumindest so angefühlt.

Kontaktmäßig geht wohl leider mit den anderen Kursdamen nicht so arg viel zusammen. Ungefähr 70% der Mädels, die letztes Mal mit mir angefangen haben, sind heute gar nicht erst wieder aufgetaucht, die anderen sind zwar sehr nett, verschwinden nach der Stunde aber alle sehr schnell nachhause. Naja, hab ich heute halt alleine im Anschluß nen Stadtbummel gemacht. Muß man ja ausnutzen, wenn man schon mal wieder in der großen Stadt ist. So als neue Landpomeranze. Dabei habe ich festgestellt:

  • An der S-Bahnstation Isartor gibt es keinen Aufzug. Saublöd. Denn genau die brauche ich für den Kurs. Dann halt Rolltreppe. Ist zwar verboten mit Kinderwagen, aber da soll mich einer blöd anreden, der kriegt die richtige Antwort. Zum Glück hat mein KiWa ne Bremse. Da geht das dann ohne Probleme. Wie blöd kann man denn noch planen? Was machen denn Rollstuhlfahrer an der Stelle? Pfffff.
  • In der Innenstadt ist das Einkaufen/Bummeln mit Kinderwagen schon schwerer. Die Geschäfte sind alle doch sehr eng. Muß ich wohl, wenn ich sowas wieder plane, auf die Manduca umsteigen, allerdings entfällt dann der wunderbare Stauraum, den der KiWa bietet. Und bei schlechtem Wetter der gute Regen/Kälteschutz. Hm. Irgendwie muß das noch optimiert werden. We’ll see.
  • Der Abercrombie & Fitch hat noch nicht eröffnet. BLÖD! Andererseits auch wieder gut. Hat meinen Geldbeutel geschont.
  • Mein KiWa ist absolut regenwasserdicht. Das ist sehr gut. Ich bin zwar dadurch nicht geschützt, aber egal. BabyChief ist wichtiger.
  • Die Busanbindung an die S-Bahn hier draußen klappt super. Gut zu wissen, auch nachher für die Zeit, wenn ich wieder arbeiten gehe.
  • Ich muß das öfters machen. Ich merke, trotz tollem Haus und schöner Umgebung, dass mir die Stadt fehlt. Sehr.

Und jetzt hoffe ich auf das Babyschwimmen, vielleicht ist da ja der Austausch zwischen den Mädels besser. Zumindest kenne ich zwei aus meinem GVK* schon. Ansonsten muß ich halt warten, bis der BabyChief spielplatztauglich ist. Ich habe mir sagen lassen, dass die Kontakte zu anderen Müttern dann ganz von selbst kommen.

We’ll see.

Ach ja: Gemütsstatus: Donnerstag kommt meine Hebamme nochmal, dann spreche ich auch mit der nochmal drüber. Aber ich denke – das wird schon😉 .

*Geburtsvorbereitungskurs. GEBURTSVORBEREITUNGSKURS. Nicht Geschlechtsverkehr.

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30 Antworten zu Rückbildung…

  1. Alice schreibt:

    Ich glaub ich muss mich in Sachen Schwangerschaft mit meiner besten Freundin oder wenigstens meiner Schwägerin abstimmen… dann können wir diesen ganzen Quark wenigstens zusammen machen.

  2. Ori On schreibt:

    hast du gras gepflückt mit dem muttermund?😄 ich war zwar nicht in so nem kus, aber ich hab da sachen gehört hihi ^^

  3. ijaja schreibt:

    Doof, dass die ausgerechnet am Isartor keinen Aufzug haben. Allerdings ist München in der Hinsicht ziemlich gut aufgestellt (hab ich im Kundenmagazin der Stadtwerke gelesen ;-)), in anderen Städten gibt es manchmal nicht mal ne Rolltreppe. (Vom Ausland ganz zu schweigen, vielleicht wären die Leute da aber auch hilfsbereiter als bei uns und würden Dir kurz mal den Wagen hochtragen…)

    • ChiefJudy schreibt:

      Isartor und Donnersbergerbrücke sind angeblich die einzigen Stationen ohne Aufzug. Eigentlich kann man nicht motzen in Muc, das stimmt schon.
      Ich hab 2010 in Paris nicht drauf geachtet, wie es da mit der Metro ist. Und in den USA…fahre ich sehr selten öffentlich. Da macht man eh praktisch alles mit dem Auto, und es gibt ja auch nicht wirklich flächendeckend öffentlichen Nahverkehr (außer in Städten wie z.B. NYC, , aber ganz ehrlich – da hab ich auch noch nicht drauf geachtet…). Aber zumindest in den USA wären die Leute im Hinblick auf Kinderwagen & Co. sicher hilfsbereiter als hier. Das ist wohl wahr.

      • ijaja schreibt:

        Wenn es nur 2 Haltestellen sind ohne, könnten die aber echt auch nachrüsten am Isartor, zumal das eine so zentrale Stelle ist. In den Innenstädten, die schon seit sehr langer Zeit ne U-Bahn haben wie z.B. Paris und London gibt es meist weder Rolltreppen noch Aufzüge und die Treppen sind oft sehr schmal, das wurde damals ja nicht mit eingeplant. Und dann gibt es fast überall Drehschranken zur Ticketkontrolle, da kommst Du mit Kinderwagen eh nicht durch und musst immer die Aufsicht bitten, Dir ein Extrator zu öffnen oder in NY z.B. den Notausgang nehmen und dann fliegen Dir die Ohren raus von dem Alarm…Dafür ist U-Bahn fahren aber fast überall auch deutlich billiger im Vergleich zu Deutschland, das ist ja auch schon was…

        • ChiefJudy schreibt:

          Oh ja stimmt, die Schranken. Die hatte ich jetzt ganz vergessen. Zumindest in NYC und Paris erinnere ich mich jetzt wieder dran. London war ich schon sehr lange nicht mehr, aber auch da kann ich’s mir gut vorstellen.
          Yup, die zwei Stationen könnte man echt nachrüsten.

          • emm schreibt:

            In London gibt’s zwar haufenweise Stationen, wo nach dem Lift nochmal Treppen zum Bahnsteig fuehren, dafuer aber gern mal ein extrabreites Ticket Gate fuer Leute mit Gepaeck/Kindern/Kinderwagen oder sonstigem Extraplatzbedarf. Die anderen Fahrgaeste sind deutlich hilfsbereiter, trotzdem seh ich Kinderwaegen eher im Bus.

            Eigentlich ja schon erschreckend, wie schlecht zugaenglich oeffentliche Verkehrsmittel selbst in groszen Staedten sein koennen.

            (Wir sind da flexibel, das Loewenkind will bislang ausschlieszlich im Tragetuch reisen, bitte-danke-und-ueberhaupt)

            • ChiefJudy schreibt:

              „Eigentlich ja schon erschreckend, wie schlecht zugaenglich oeffentliche Verkehrsmittel selbst in groszen Staedten sein koennen.“

              Indeed.

              Ich könnte schon auch tragen. Aber der BabyChief ist schon verdammt schwer, und für Einkäufe reicht dier Puste dann irgendwann nicht mehr😉

              • emm schreibt:

                Mein Loewenkind hat auch so Broeckchentendenzen – drum wird’s jetzt auf dem Ruecken getragen und ich hab mir zaehneknirschend so ein Oma-Nachziehwaegelchen gekauft (allerdings in lackschwarz mit giftgruener Blume drauf, ha!).
                Ich wohn allerdings auch ohne Auto mitten in der Groszstadt und fast alles ist fuszlaeufig sehr gut erreichbar, sind doch andere Voraussetzungen als bei euch (;

              • ChiefJudy schreibt:

                Ein Oma-Nachziehwägelchen 😆 Aber wieso eigentlich nicht? Wenn’s praktisch ist🙂

      • ednong schreibt:

        Also in Hannover haben Sie überall Aufzüge. Rüsten grad die letzten Stationen nach. Und schmeißen das Geld für teure Hochbahnsteige raus, wo sie auch Niedrigbahnen nehmen könnten.

        Aber mit den Rollifahrer läuft es in H natürlich so, dass die die Rolltreppe mit benutzen. Drauffahren, am Laufband festhalten und ab gehts.

      • Frau Eiskalt schreibt:

        Paris ist in der Hinsicht unterirdisch😉 1000 Treppen, hin und wieder eine Rolltreppe, aber Fahrstühle sind rar – ich habe darauf geachtet, weil ich schwanger schon überlegt habe, ab wann wir keinen Kinderwagen mehr brauchen und ich mit der Untermieterin Metro fahren kann, ohne mich vorher tot zu schleppen. …Düsseldorf ist, Gott sei Dank, so überschaubar, dass ich alles in Fußläufiger Umgebung habe und ansonsten die Straßenbahn vor der Tür habe & in 9 Minuten am Rhein stehe. Dafür haben die es hier nicht so mit Bordsteinkanten und breiten Bürgersteigen – ziemlich Kinderwagenunfreundlich.

        • ChiefJudy schreibt:

          Dachte ich mir in Paris. Wiegesagt – ich hab damals noch nicht so drauf geachtet.
          In unserer alten Wohnung in Muc ging’s mir wie Dir in Düsseldorf. Ich hatte wirklich alles fußläufig, dazu Bus, Tram und U-Bahn vor der Türe. Und 5 Minuten zur Isar. Nicht umsonst trauere ich dem doch ein wenig nach.
          Allerdings, man kann halt nicht alles haben. Ein eigenes, großes Haus hat dann schon auch was😀

  4. ladycrooks schreibt:

    Isartor ist ganz gruselig mit KiWa.
    Manduca kann ich zum einkaufen nicht empfehlen. Das Kind wird irgendwann sau schwer und du kannst auch keine Tüten mehr tragen.
    Mit dem KiWa immer drauf loshalten. Die Leute springen dann schon zur Seite. Das mit dem Rücksicht nehmen habe ich mir ganz schnell wieder abgewöhnt. Zu anstrengend.

    Wenns am Stachus mal wieder Umbauarbeiten gibt, ist es aber auch dort ganz grausam mit KiWa und am Odeonsplatz weichst du am besten direkt und sofort auf den Aufzug aus. Die Wechselrolltreppen fahren dort quasi IMMER nach oben und die Leute nehmen keine Rücksicht. Die latschen einfach drauf und du stehst stundenlang oben oder auch unten je nachdem…

    Der Aufzug am Odeonsplatz ist übrigens am Hofgarten, in den Arkaden (nur falls du ihn nicht findest;-) der ist nämlich ziemlich versteckt.)

    Wo es allerdings ging, habe ich immer die Rolltreppe genommen. Die Aufzüge stinken mir zu häufig.

    Man findet sich schon. Wie gesagt es gibt auch „normale“ Mütter;-)

    • ChiefJudy schreibt:

      Das mit der Manduca befürchte ich eben auch, von daher wird’s wohl beim KiWa zum Stadtbummel bleiben. Als Rammbock benutze ich ihn zwar nicht, das hat mich früher immer so an Müttern aufgeregt, aber manchmal muss man tatsächlich etwas, nunja, energischer sein. Und das bin ich dann schon😉 .
      Danke für den Tipp mit dem Aufzug am Odeonsplatz. Ich hab schon manchmal gesucht… Aber ja – die Aufzüge, bzw danach der Weg zum Bahnsteig stinkt sehr oft. Am schlimmsten am Marienplatz, fand ich bisher. Ich werde mich wohl in Zukunft auch eher an die Rolltreppen halten, außer es geht eben nicht anders.

      • ladycrooks schreibt:

        Ich konnte das früher auch nicht leiden, wenn mich Mütter mit den Wägen fast weggerammt haben. Nachdem ich dann aber mehrfach eine Sehnenscheidenentzündung bekommen habe, weil ich permanent meinen KiWa irgendwelchen Latschern aus dem Weg räimen musste, bin ich zur Radikalvariante übergegangen. Na ja, nicht ganz, aber ich bin eben nicht mehr ausgewichen, denn es ist definitv leichter, dass jemand einen Schritt zur Seite macht, als dass ich mein Gespann um jemanden herum manövriere.
        Aber ich bin da ja eh schon wieder raus aus dem Thema;-)

        Ach Marienhof ist auch zäh. Das sind wechselrolltreppen. Wenn du zum Bahnsteig Richtung Goetheplatz musst nimm den Aufzug. Der stinkt auch nicht;-)

  5. siprecess schreibt:

    Mit Kinderwagen in Muenchen – da macht man so seine Erfahrungen. Ich bin uebrigens zwei Mal mit Kinderwagen im Aufzug der U-Bahnstationen stecken geblieben: Einmal am Stachus, an das zweite Mal erinnere ich mich nicht mehr. Spannend wird es auch, wenn das Kind dazu in der Lage ist, den schoenen gelben Knopf mit der Glocke zu druecken – aus dem Kinderwagen heraus. Oft habe ich auch einfach deswegen die Rolltreppe genommen, weil ich nicht so lange die Luft anhalten konnte, wie die Fahrt im Fahrstuhl dauerte… Solange das Kind noch nicht allzu mobil ist, ist ein Stadtbummel eine schoene Abwechslung, besonders wenn das Wetter seit Tagen bescheiden ist.

    In NYC gibt es uebrigens nirgendwo Rolltreppen an den U-Bahnen. Erst langsam werden die Stationen mit Aufzuegen ausgestattet, da es das Gesetz zur Gleichbehandlung von gehandicapten Personen so vorschreibt. Und natuerlich sind die Drehkreuze eine natuerliche Huerde fuer Subway-Fahrende Kinderwaegen. Ansonsten ist es hier paradiesisch fuer Kinderwagen-Schieber und Rollstuhlfahrer: Überall Rampen und sich selbsttaetig oeffnende Tueren – falls diese nicht sowieso immer offen stehen.

    • ChiefJudy schreibt:

      Uah, in so nem stinkenden Ding auch noch steckenbleiben… Nah. Ich glaube, soeben hab ich mich entschieden, wenn es geht nur noch Rolltreppe zu fahren. Ich glaube, der BabyChief wird auch so ein Knopfdrück-Kandidat, so agil, wie der jetzt schon ist😀

      Ja, ich erinnere mich wieder an NYC. Wiegesagt, damals hab ich noch nicht so auf Kinderwagentauglichkeit geachtet😉 Das mit den Türen weiß ich eh.

  6. bluhnah schreibt:

    Also das mit dem richtig aufs Klogehen würd mich schon mal interessieren🙂

  7. Miss Fairytalez schreibt:

    Unfit kenne ich und kann ich mir vorstellen, ich fühle mich hier immer ziemlich doof wegen der superfitten Supermamis, die von Kanga (Aerobic mit Baby im Tuch) über Joggen bis hin zu Yoga mit Baby und Babyschwimmen alles mögliche machen. Und ich bin froh, wenn ich den normalen Tagesablauf und evtl noch einen Spaziergang vor/nach der Arbeit hinbekomme. Alles nicht so leicht.
    Alles Gute für den Gemütszustand! Klar kommt das alles wieder in Ordnung🙂.

    • ChiefJudy schreibt:

      Kanga hab ich ja noch nie gehört… Joggen werde ich wohl ab nächstes Wochenende auch wieder, zumindest, wenn’s das Wetter zuläßt. Dennoch – zu den wirklich fitten Supermamis kann ich mich wahrscheinlich noch lange nicht zählen. Und Babyschwimmen ist weniger für die Fitness als einfach nur für die Babies.
      We’ll see. Kommt irgendwann auch wieder in Ordnung. Bei Dir sicher auch🙂

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