Steckdosen.

Kann mir mal bitte einer verraten, wieso Steckdosen eine solche Anziehungskraft auf Babies ausüben?! Und Kabel! Wobei gut, das kann ich mir noch erklären, immerhin war das erste Spielzeug der Babies auch eine Art Kabel – die Nabelschnur. Das sind wohl Erinnerungen. Aber Steckdosen…?! Oder hab nur ich so ein steckdosenaffines Baby?

Immerhin hat der Beberich jetzt glaub ich kapiert, was „NEIN“ und anschließendes Wegtragen in Bezug auf die Steckdose bedeutet. Beim zweiten Anlauf heute hat er erst geguckt ob ich gucke… dann ist er dran vorbei zu seinem Hochstuhl , hat wieder geguckt… und hat dann da gespielt. Und immerwieder geguckt, ob ich gucke. Und als ich mal länger weggeschaut habe – ZACK war er wieder an der Dose. Natürlich. Aber gut, wiegesagt, ich glaub, er merkt langsam, dass er das eigentlich nicht darf. Auch wenn er mich immer auslacht, wenn ich laut „NEIN“ rufe.

(Und ja, wir haben natürlich Kindersicherung drin in den Dosen, aber lernen muß er das ja trotzdem.)

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28 Antworten zu Steckdosen.

  1. Daywalker schreibt:

    Sagen wir es so – ich hielte es für vollkommen anormal, wenn Dein Kleiner das einzige Baby wäre, das sich nicht für Steckosen interessieren würde. Und mit steigender Körpergrösse verändern sich die interessanten Dinge. Brötchen im Videorekorder, Kekse im Kaffeewasserbehälter etc. pp. – da müssen alle durch:mrgreen:

  2. ladycrooks schreibt:

    Also die Süße fand Steckdosen nicht sehr spannend. Sie war viel mehr an der Stereoanlage interessiert….

  3. Lisette schreibt:

    Hier eher Kabel. Hab ich aufgegeben, spielen darf er, in den Mund stecken nicht (das ist allerdings ein Konzept, das ihm noch etwas schleierhaft ist…). So konzentriert wie er die Kabel hochhält, dran zieht, runterfallen lässt, scheint er da tatsächlich was zu lernen. Und ich hoffe, dass die Faszination irgendwann nachlässt (und bis dahin alle Kabel, die ihm über den Weg laufen, gut isoliert und nicht eingesteckt sind).
    Steckdosen hingegen sind ein großes NEIN. Hat er gestern zum ersten Mal ernsthaft probiert und als ich dann wirklich sehr böse beim dritten Versuch erneut NEIN gesagt habe, hat er angefangen bitterlich zu brüllen (war gestern nicht so sein Tag). Gab kein Mitleid.
    Das An(Aus-?)lachen auf ein Nein hin hat Samuel auch drauf. Hand ausstrecken, Nein hören, umdrehen und grinsen und wieder von vorn. Ist wahrscheinlich lustig, die Reaktion von Mama und Papa so vorhersehen zu können. Und dann fang ich an mit ihm zu spielen, denn vielleicht freut er sich einfach über Aufmerksamkeit, das arme Kind.

    • ChiefJudy schreibt:

      Spielen dürfte er mit den Kabeln schon auch. Allerdings nimmt er sie halt praktisch sofort in den Mund und knabbert dran, und das soll er dann wiederum nicht…
      Ich kann leider bei meinen „neins“ nicht so ernst bleiben bisher. Der Kerl grinst einen so charmant an, dass man einfach lachen muss. Muss ich noch üben😉
      Momentan braucht der BabyChief so viel Aufmerksamkeit, dass ich, wenn ich da jedesmal mit ihm spielen würde, zu gar nichts mehr kommen würde….

      • Lisette schreibt:

        Hihi, das mit den lachenden Neins kenn ich. Der Papa hat das irgendwie besser drauf, da funktioniert das auch direkt besser mit dem Befolgen…
        Oh, und das mit der Aufmerksamkeit kenne ich. Wir hatten mit neun Monaten eine Phase (oha, das Elternwort), in der wollte er praktisch nicht mehr alleine spielen. Ist wieder etwas besser geworden. Aber ganz so wie vorher ist es nicht mehr. Liegt wohl auch am Krabbeln und Hochziehen, er kann ja jetzt immer dahin, wo Mama und Papa gerade sind, das ist meist verlockender als das olle, tausendmal schon betatschte Spielzeug. Aber ganz abgesehen von den Dingen, die sonst liegen bleiben – ich würde doof im Kopf werden, wenn ich ihn immer bespielte, wenn ihm danach ist… Vollstes Verständnis! (Abgesehen davon tut man den Kleinen damit auch keinen Gefallen, glaub ich)

        • ChiefJudy schreibt:

          Ja, diese Phase (uhuhu!) geht hier auch seit er ca. neun Monate alt ist. Ist auch wieder etwas besser geworden, aber nicht wie vorher. Und ja, er kommt mir nach, wenn ich irgendwo hin gehe😉 . Klar, das ist interessant.
          Ich denke auch nicht, dass man ihnen einen Gefallen tut, wenn man 24/7 Programm macht.

  4. Gucky schreibt:

    Wir hatten auch Steckdosenicherungen drin und unser Sohn war genau so fasziniert von Steckdosen wie euer Kleiner !

  5. Themama schreibt:

    Auch unser Mädchen wird magisch von Steckdosen und Kabeln jeglicher Art angezogen. Ich sag dir, das ist Magie😉
    Manchmal geht sie dann doch nicht zu den Kabeln, wenn ich es rechtzeitig sehe und Nein rufe. Aber wenn sie mal da ist, hilft jedes Nein nichts (auch hier nur freches grinsen) und nur wegtragen ist die Lösung.
    Babies sind scheinbar so und alles was man nicht darf ist doppelt so interessant😉

    • ChiefJudy schreibt:

      Was man nicht darf ist IMMER doppelt interessant. Dieses Prinzip wird uns Eltern verfolgen bis die Kleinen aus dem Haus sind. In der Pubertät wohl noch viel schlimmer🙄😉

  6. Kun schreibt:

    Oje, das ewige Thema mit dem Nein, anscheinend sind sich da alle Babys bzw. Kleinkinder einig. Nein wird ausgegrinst. Bei uns waren/sind es keine Steckdosen, dafür Knöpfe und Schalter jeder Art, bevorzugt An/Aus Schalter egal welches Gerät.Computer, Fernseher, Geschirrspüler usw. Arghhhhhh!!!!

  7. Frau Eiskalt schreibt:

    Die Untermieterin hat 3 Mac-Netzteile kaputt gesabbert/ -bissen😉 …zum Glück sind wir durch die Steckdosen & Kabelphase durch, das war wie von Dir beschrieben. Das Kind grinst und wartet bis man ihm wieder den Rücken zudreht😀

    Dafür bestückt sie jetzt immer die Waschmaschine: mit Leergut, Wäsche, Spielzeug, Schuhen, etc. oder stellt sie mitten Waschgang aus oder verstellt den Waschgang. Ich warte auf den Tag, an dem sie unsere Klamotten auf Puppengröße wäscht.

  8. AndiBerlin schreibt:

    Vielleicht ist es das „nein“ an sich, das so begeistert. Weil sich hier schon erkennen lässt das alles Verbotene in gewisser Weise Spaß macht, bzw. seinen Reiz hat. 🙂

  9. emm schreibt:

    oh, Kabel… Kabel! Ich schwanke hier zwischen „Reminiszenz an die Nabelschnur“ und „mmh, lecker Weichmacher!“, aber Loewenkind ist auch restlos fasziniert von Kabeln.
    Bisher laesst er sich allerdings ganz passabel mit einem nicht eingesteckten Alternativkabel (oder aber einem von der Schwester geflochtenen Scoubidou-Armband) bestechen.
    Vor allem, wenn man so tut, als duerfte er das Alternativding auf GAR KEINEN FALL erwischen.
    Reiz des Verbotenen und so…

    • ChiefJudy schreibt:

      Reiz des Verbotenen sowieso😆
      Ich denke auch an die Nabelschnur.
      Also, die Steckdose läßt er mittlerweile links liegen, ich wage ja kaum zu hoffen, dass die Erziehung gefruchtet hat^^

  10. rabenhaus schreibt:

    Nun, ich glaube fast, dass die Steckdosen-Kabel-Geschichte nichts mit einer ominösen Anziehungskraft zu tun hat. Ich denke, dass Steckdosen und Kabel die ersten erreichbaren und vor allem deutlichen „Neins“ im Leben eines Krabbelkindes sind – sie liegen halt auf dem Fußboden herum oder sind kurz über der Fußleiste platziert – also super zu erreichen und auf Grund ihrer Gefährlichkeit (ja, Kabel kann man sich super um den Hals basteln) werden sie mit diesen dann doch deutlichen Neíns kommentiert. Und was deutliche Reaktionen hervorruft muss ja schließlich irgendwie interessant sein…

    Die Neins wachsen auf alle Fälle mit den Kindern:mrgreen:

  11. mendweg schreibt:

    Liebe Frau Chief – sein Sie bei diesem Thema froh dass es keine amerikanischen Steckdosen sind…Sie wissen schon….

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