Zwei Jahre BabyChief.

Es ist zwar bereits eine Woche her, aber wie ich schon im letzten Post berichtet habe, ist unser kleiner Beberich schon zwei Jahre bei uns Smiley  Auch der Geburtsbericht – falls es nicht schon alle langweilt – ist dort verlinkt.

Ich hab ja lange kein Update mehr geschrieben, wo soll ich jetzt anfangen?

Also

  • Laufen, rennen, auch rückwärts, und hüpfen kann er schon lange. Wobei das Hüpfen erst in der Kita dazu kam.
  • Tanzen kann er auch, oder eben das, was man bei kleinen Kindern als “tanzen” bezeichnet.
  • Er liebt seine “agiiick” (Music). Wir haben ihm einen kleinen mp3-Player zum Geburtstag geschenkt, den haben wir mit einer wilden Musikmischung bespielt. Von Filmmusik (u. A. Pacific Rim – da geht er voll drauf ab – The Avengers, The Imperial March etc) über Hip Hop und Blind Guardian bis hin zum bayerischen Defiliermarsch. Es ist erstaunlich auf was er steht, und er kann es immer kaum erwarten, dass das nächste Lied losgeht und hüpft und klatscht. Und wehe, man macht das Ding aus, wenn es ihm nicht paßt…(Heute hat es es zum ersten Mal ALLEINE wieder eingeschaltet.)
  • Stichwort Ungeduld: Wenn ihm etwas nicht schnell genug geht, dann ist aber die Hölle los. An sich ist er nach wie vor sehr gut zu haben, die Trotzereien sind momentan praktisch weg, aber wehe, er muß auf etwas heiß Ersehntes warten. Holla die Waldfee.
  • Wenn er sich denn mal aufregt, beruhigt er sich aber genauso schnell wieder. Lange Heul—, Schrei-, Wein – Phasen kennen wir nach wie vor nicht.
  • Er ist nach wie vor hart im Nehmen. Knie aufgeschürft? Haben wir gar nicht bemerkt, er hat es mit keinem Ton angedeutet, dass ihm irgendwas weh tut – obwohl auf einmal das gesamte Knie blutig und richtig aufgeschrammt war. Schramme im Gesicht aus der Kita? Nicht mal die Erzieherinnen wußten woher “er hat nicht gejammert, war die ganze Zeit putzmunter, das war auf einmal da”. Als wir ihm das Pflaster auf’s Knie tun wollten hat er dann allerdings lautstark protestiert. Das hat ihn dann irgendwie gestört.
  • Er ist nach wie vor das fröhlichste Kind unter der Sonne. Selbst, wenn wir ihn morgens aufwecken müssen. Er setzt sich hin, strahlt, sagt “Mama” oder “Papa” und “Hi!” und alles ist gut.
  • Stichwort Sprechen: Das war ja so ein Punkt, wo ich mir ein wenig Gedanken gemacht habe. Wann immer ich so in anderen Blogs mit Kindern ähnlichen Alters (Stichwort “Sommerbabyclub 2012” Zwinkerndes Smiley ) gelesen habe, seit wann diese Kinder schon wie viel sprechen dachte ich mir: Eha. Auch in meinem RL-Umfeld haben alle sehr gesprächigen Nachwuchs. Gut, das sind praktisch alles Mädchen, und wir Hühner brabbeln normal ja eh viel mehr als die Kerle, aber irgendwann bekam ich dann doch Bammel vor der nächsten U-Untersuchung (hier: 14.07.). Völlig unnötig. In den letzten drei Wochen hat der Bub nämlich ne wahre Sprachexplosion hingelegt. Und seit ein paar Tagen plappert er auch öfters mal direkt was nach, was wir sagen, auch wenn er das Wort vorher noch nie auf dem Schirm hatte. Bücher angucken stand schon lange hoch im Kurs, nur hat er bisher nie selbst was gesagt (verstanden hat er aber sehr viel, und das auch signalisiert – nicht nur beim Bücher gucken). Jetzt labert er auch. Und zwar sehr energisch. Als mir heute ein “Shit” rausgerutscht ist, kam auch das gleich. Nungut. Sind wir jetzt in der “aufpassen, was man sagt”-Phase angekommen Smiley mit geöffnetem Mund . Es ist aber so megasüß, wenn man ihm zuhört – und dann sogar versteht, was er will. Seit zwei Tagen benutzt er sogar Possesivpronomen – das ging jetzt alles megaschnell.
  • Er versucht, sich selbst die Schuhe an- und auszuziehen. Und die Socken. Bei den restlichen Klamotten (vor allem bei den Mützen) beschränkt er sich eher auf’s Ausziehen – aber das ist wohl normal. Er würde sowieso am liebsten nackt rumrennen – bei den Temperaturen momentan konnten wir ihm diesen Wunsch dann auch durchaus mal erfüllen.
  • Er entdeckt aktiv seinen Körper – und unseren. Und vergleicht. Der Bauchnabel ist sehr interessant – und natürlich mein Busen. Und der BH. Ich warte nur drauf, dass ihn irgendwann mal eine Fremde, z.B. die Erzieherin, auf dem Arm hat, und er ihr ins Dekolleté greift. Ich würde mich kaputtlachen. Ich weiß, irgendwann muß ich ihm beibringen, dass man das nicht einfach so macht, aber … wann eigentlich genau? Mit 30? Smiley mit herausgestreckter Zunge
  • Er versucht auch immer wieder, sich die Windel auszuziehen. Denn da, zwischen den Beinen, gibt’s ja auch noch was zum Entdecken für die kleinen Jungs. Auch alles sehr interessant, verständlich, aber mit ein Grund, weshalb ich ihn sicher noch lange nicht ohne Schlafsack ins Bett legen werde (wobei er den auch schon bald selbständig auskriegt). Aber da ist die Hürde doch größer, und die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass er sich das Ding im Schlaf runterzerrt, und dann die Windelsauerei im Bett ist. Hab ich keinen Bock drauf.
  • Auch hab ich noch keinen Drang (und Veranlassung), sein Gitterbett in ein “normales” umzubauen. Ich hab keine Lust Angst haben zu müssen, dass ein nicht schlafen könnendes Kleinkind mitten in der Nacht in seinem Zimmer Verwüstungen anrichtet. Oder morgens in der Früh, wenn man nicht gleich mit ihm wach wird. Nope. Und solange er das Gitterbett akzeptiert – was absolut der Fall ist – wird da auch erst mal nix geändert. Ist auch noch ganz praktisch, wenn man ihn wirklich mal für ein paar Minuten “unter Kontrolle” haben muss, weil man alleine ist und in einem anderen Stockwerk was erledigen muss etc. Laufstall hat er ja nie akzeptiert, aber in seinem Bettchen sitzt er sehr friedlich, wenn’s sein muss. Buch dazu, “Agick” an und alles ist gut.
  • Stichwort Schlafen: Er schläft seit ein paar Wochen wieder ohne Probleme ein. Sowohl Mittags (in der Kita eh, am Wochenende jetzt auch zuhause wieder) und auch abends. Wichtig ist, man muß ihm “Tsüss” oder “Bye” sagen – er macht das immer, mit Winken (!)– und dann ist Ruhe. Das ist seine Verabschiedung, nicht nur, wenn einer geht, sondern auch vor dem Schlafen. Extremst süß Smiley mit geöffnetem Mund Und – er schläft dann in der Regel nachts auch wieder in seinem Bett durch. Yeah!
  • Er plappert nicht nur nach, er macht auch sehr viel nach. Bei der Gartenarbeit z.B. Er schnappt sich auch irgendwas, was man als Schaufel nehmen kann, und will das Beet umgraben. Oder er versucht, irgendwas mit dem Handfeger wegzufegen. Sehr cool. Demnächst werde ich das mal schamlos ausnutzen.
  • Und: Er hat nur zwei Gänge: Ruhe und Vollgas. Dazwischen ist nix.

Alles in allem könnten wir nicht glücklicher sein mit dem kleinen Sonnenschein. Ich bin gespannt, wie er dann beim Arzt bei der U7 mitmacht. Könnte passieren, dass er da gar keinen Bock drauf hat, denn Arzt mochte er noch nie. Obwohl er bisher noch nie wirklich schlimm krank war, über die üblichen Kitainfekte hinaus. Blut wurde ihm z.B. noch nie abgenommen etc. Also keine Ahnung, woher das kommt. But we’ll see. Ich für mich weiß, das sicher alles ok ist Smiley

                                                                     ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

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6 Antworten zu Zwei Jahre BabyChief.

  1. ednong schreibt:

    … wann eigentlich genau? Mit 30?😛

    Ich glaube, mit 30 hatte ich das schon wieder vergessen …

  2. :-) Sandra schreibt:

    Also, das Gitterbettchen habe ich auch noch ewig gelassen, bis sie das erste Mal versucht hatten, drüber zu klettern, dann war mir das dann doch zu gefährlich. Aber das war beim Großen erst mit 5😉

  3. Bluhnah schreibt:

    Toll unkompliziert, der BabyChief passt zu euch🙂

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